Heide Blum
Film

„...ich habe mich immer als Katalysator empfunden!“ 2010
Filmessay über den Maler Hans Kinder (1900 – 1986)

Hans Kinder wurde nach einem Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden Hospitant am Weimarer Bauhaus und studierte anschließend an der Dresdner Akademie der Künste. Seine Liebe zu dekorativem Gestalten, die Bauhauseinflüsse und die für ihn unvergessliche Begegnung mit Picasso hinterließen Spuren in seinem Schaffen. Zunächst sind es architekturbezogene Aufträge und Wandbilder, die Kinder ausführt. Seit den 50er Jahren lebte er vornehmlich in Ahrenshoop und widmete sich verstärkt der Malerei. Meisterwerke an Farbigkeit, an exzellent gebauten Flächen entstehen. Mehr und mehr verlässt er die gegenständliche Kunst und setzt Traditionen eines Braque und Picasso im besten Sinne fort.

Während der Recherche gefundene Ton und Bildaufnahmen von ihm bilden die inhaltliche und künstlerische Hauptlinie des Videos. In diesen Tonaufnahmen äußert sich Kinder über seine Malweise, sein Leben, aber auch über seine theoretischen, wissenschaftlichen Gedanken zu seiner Malweise. Die bei den Tonaufnahmen von Kinder genannten Personen werden heute aufgesucht und erzählen über ihre Begegnung mit ihm. Beigestellt sind Fotos und Gemälde von ihm, die sein großes künstlerisches Oeuvre charakterisieren und damit dem Video einen eigenwilligen Reiz geben.

Kinotermine:

06. Oktober 2014

"...ich habe mich immer
als Katalysator
empfunden!"

Porträt des Dresdner
Malers Hans Kinder
Dresdner Uraufführung!!!

Wann+Wo:
19.30 Uhr
Clubkino
im Lingnerschloß Dresden